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Wer war William Shakespeare und hat er die Werke, die wir mit seinem Namen verbinden, auch tatsächlich selbst geschrieben? ZDF Enterprises präsentiert mit „The Shakespeare Enigma“ die erste Hochglanz-Doku, die sich mit dieser kontroversen Frage befasst. Die von Atlantis-Film unter der Regie von Eike Schmitz für ZDF und ZDF Enterprises produzierte Dokumentation greift damit dem mit Spannung erwarteten Shakespeare-Film „Anonymous“ von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich vor, der am 28. Oktober in die amerikanischen Kinos kommt.
Zu den interessantesten Kandidaten für den „wahren“ Shakespeare gehört nach Meinung von Experten der englische Dramaturg und Autor Christopher Marlowe. Shakespeare begann kurz nach Marlowes Tod mit dem Verfassen seiner Werke. Verschiedene Dokumente weisen jedoch darauf hin, dass Marlowe in Wirklichkeit gar nicht ermordet wurde, sondern untergetaucht ist, um Kerker oder Todesstrafe zu entgehen und die Veröffentlichung seiner Werke forthin seinem Freund William Shakespeare überließ.
Aufwändig nachgestellte Schlüsselszenen und Bilder der Original-Schauplätze zeichnen ein wirklichkeitsgetreues Bild von der Blütezeit der elisabethanischen Literatur. Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen legen ihren jeweiligen Standpunkt zum Geheimnis um Shakespeares Identität dar.